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Donna Leon – aqua alta –

November 11, 2009

Nicht nur im Kino zieht es einen von Zeit zu Zeit der reinen Unterhaltung wegen,  auch beim Lesen greift man ab und an mal zu „leichter“ Kost. Das soll keines Wegs heißen ich lese Groschenromane oder ähnlichen Humbug. Nein, ab und zu greife ich zur Entspannung zum Krimi. Eines der ältesten Genre, welches die ständige Neugier des Menschen nach Verbotenem und Verbrechen auch heute noch bedient reizt mich gerade wegen der meist einfach Spannungsbögen und im idealen Fall mit einem Verlauf der nicht vorhersehbar ist.

So ist es nicht ungewöhnlich auch einmal das Werk einer der derzeit bekanntesten Kriminalautorinnen, Donna Leon,  in die Hände zu bekommen. So las ich zum ersten Mal von ihrem Commissario Brunetti, von dessen fünften Fall.

Die Geschichte spielt, wie üblich bei Frau Leon, in Venedig und ist im Umfeld der Kunsthandelsszene angesiedelt.  Brunetti stößt eher zufällig beim Blättern in aktuellen Akten auf den Überfall an der amerikanischen Archäologin Brett Lynch, an dessen Namen er sich vage erinnert. Sie betreute einige Jahre zuvor eine Ausstellung in Venedig, von der Brunneti sehr angetan war. Er beschloss also die Dame im Krankenhaus zu besuchen um nicht nur Genesungswünsche zu überbringen, sondern auch um seine Neugier nach den Hintergründen der Gewalttat ein  wenig zu stillen. Schon bald stößt er, wie sollte es anders sein auf fragliches rund um die Ausstellung Bretts und da Museum in  dem sie  stattfand. Als schließlich noch der dortige Museumsdirektor ermordet aufgefunden wird verdichten sich seine Ermittlungen.

Letztenendes spitz sich die ganze Lage sowohl des Falles als auch in der Stadt, wie der Titel schon vermuten lässt, zu. Brunetti löst den Fall und vollster Körperlicher Anstrengung in einem einigermaßen spannenden Finale.

Aber was soll man nun sagen nach solch einem kurzweiligen Buch?? Natürlich ist die Geschichte passabel und mit Stil vorgetragen, doch mehr als  ein kurzer wenn auch angenehmer Zeitvertreib ist es nicht. Doch wie schon am Anfang erwähnt, darum ging es nicht, war das Buch doch  aus reiner Unterhaltung in die Hand genommen.

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