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die musik

September 16, 2008

Musik spielt in meinem Leben eine große Rolle. Daraus ergab sich wohl auch mein starkes Interesse am Buch „High Fidelity“ von Nick Hornby. Ich nahm es also schon vor Jahren in meine Top-5 Liste der Bücher, die ich gerne einmal lesen möchte auf, doch wie es anchmal so ist, blieb es dort eine sehr lange Zeit. Nun sollte es aber sein. Kaum kam ich bei meinem letzten Bücherbummel in Sligo daran vorbei fasste ich auch schon zu. Es sollte sich als perfekte Reiselektüre in Bus, Bahn und Hostel erweisen.

Im Buch dreht sich einfach alles um Musik und damit auch um Rob, mitte dreisig, wieder Single und Inhaber eines Second-Hand-Plattenladens in London. Rob führt tatsächlich eine Top-5 Liste seiner kaputtgegangenen Beziehungen, sowie er auch Top-5 Listen für alles andere führt (Songs, Alben, Künstler etc.). Er bewertet die Frauen dieser Liste im übrigen nach den Schmerzen, die sie ihm mit der Trennung bereitet haben und ist felsenfest davon überzeugt, dass seine letzte Trennung (Laura hieß die Dame) ganz sicher nicht dazu gehört.

Aber eben diese Laura ist es, welche ihn und vorallem seine Gedankenwelt in den nächsten Tagen und Wochen fest im Griff hat. Er kann nichts mehr machen ohne an sie oder an seine anderen zerbrochenen Beziehungen zu denken. Dies führt soweit, dass er versucht Kontakt zu jeder der Damen in seiner Top-5-Liste Kontakt auf zunehmen, um zu verstehen warum sie Schluss gemacht haben. Ein großer Teil dieses Handlungsgeschehens spielt sich natürlich im Mirkrokosmos „Plattenladen“ ab. Robs Angestellte sind nicht nur seine Arbeitskollegen, sondern auch anscheinend seine besten Freunde. Sie versuchen ihn auch aus seiner Krise herauszuholen….teils mit gut gemeinten Einladungen zum Ausgehen, teils aber auch mit deftigen Sprüchen.

Robs Situation entwickelt sich nun hin zu Hassgefühlen gegen Laura und ihren neuen Lover, welche er gleich mit einer Affäre mit der amerikanischen Sängerin Marie LaSalle kompensiert. Eine richtige Wendung nimmt das ganze allerdings erst, als Pig, Lauras Vaters stirbt. Natürlich ist Rob berührt und möchte Laura so gut es geht beistehen. Anderseits können die beiden immer noch nicht miteinander reden. Zudem hat Laura ihren Eltern weder etwas von der Trennung noch von ihrem neunen Lover erzählt. So ist also Rob zur Beerdigung eingeladen und weiß überhaupt nicht wie er mit all dem umgehen soll. Völlig hilflos begibt er sich also dorthin und ahnt noch nicht, dass er dabei seine Beziehung retten wird. Im Verlauf dieser „Feier“ kommen sich Laura und Rob wieder sehr viel näher, reden lang und tief über ihre Beziehung und kommen am Ende zu einem Ansatz von dem aus sie die Beziehung weiterführen möchten. Wer nun denkt die Beziehung ist endgültig gerettet, alles ist eine Wolke und wenn sie nicht gestorben sind, dann… der irrt gewaltig. In Laura findet Rob nicht nur Liebe und Zuneigung sondern sie hilft ihmauch noch ein Stück weit seine Freude am Leben und der Musik wieder zu finden.

Ein Buch, was zwar vorhersehbar gut endet und dem Leser nicht wirklich eine Leistung in Form von Nachdenken abverlangt, aber dafür ist es ein netter und einfach verdammt lustiger Reisebegleiter. Vorallem für Anfänger in der englischen Sprache ist es recht leicht verdauliche Kost, die man genießen kann.

in diesem Sinne

…ciao…

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